Lieber Leser meiner Blogs, gestern 07.05.2022 um 16:00 erreichte ich mein Zuhause uns kehrte wieder in die Komfortzone zurück. Leider erreichte ich nicht wie geplant Zypern, aufgrund fehlenderFährverbindungen von der Türkei auf die griechischen Inseln, im geplanten Zeitraum. Pannen: Plattfuss auf Euphöpa und gerissener Zahnriemen in Volos. Zudem ein Kreditkartenbetrug von CHF 2500 inIstanbul.
07. Mai 2022
Es ist ein Muss, auch wenn es sehr spät wurde, den Mailänderdom bei Nachtbeleuchtung zu umrunden. Übrigens bin ich erstaunt über die vielen Fahrradwege die für Bikes uns Scooter eingerichtet wurden. So lässt es sich auch in einer Grossstadt gefahrlos rumbiken. Mein Hostel, geführt von einem impulsiven Chinesen hat mir für 40 EUR, ein Zimmer in einem 4 Betten Zimmer angeboten. Allerdings wurde einer der 3 aus Pozzuoli stammenden Mitbewohner in der Nacht wegen Diebstahls von der Polizei...
Nach dem Spurt vom Zeltplatz auf die Fähre nach Bari, sichere ich mir einen angenehmen Schlafplatz auf einem der Sofas in der Launch, wo ich eine ruhige Nacht verbringe. Den Wecker für einen Sonnenaufgang über der Adria habe ich vergebens gestellt, denn es hat Nebel uns Regen zu dieser Zeit. Auch auf dem Weg zum Bahnhof werde ich vom Regen begleitet. Mit dem Interregio geht die Reise weiter nach Milano Centrale und meiner letzten Ausswärtsübernachtung auf dieser Tour. Bis Rinini folgt der...
Ich Übernachte wie schon letztes Jahr in der Stadt Ioannina, welche auf einer Höhe von etwa 480 m am westlichen Ufer des Pamvotida-Sees liegt, inmitten des Pindos-Gebirges. Die östliche Begrenzung der Hochebene am Ostufer des Pamvotida-Sees bilden die Bergketten des Mitsikeli und Driskos. Die westliche Begrenzung bilden die nördlichen Ausläufer des Tomaros-Massivs und der Ori Paramythias. Am Seeufer im Zentrum der Stadt hebt sich der Burghügel mit Moscheen und Minaretten von der Umgebung...
04:50 weckt mich mein Telefon, da Peter den 05:30 Bus nach Thessaloniki erwischen muss, um von dort nach Hause zu fliegen. Netterweise überlässt mir Peter das Segelschiff und ich kann nochmals ein paar Stunden weiterschlafen, während zu dieser Zeit die Fischer mit entsprechender Geräuschkulisse ihre Fänge einfahren. Für mich geht die Reise via Larisa Kalambaka über das Gebirge nach Ioannina. Leider muss ich dort angekommen auf eine Nacht im Zelt am See verzichten, da es stark regnet uns...
Aufgrund der zu erwartenden Windverhältnisse beim Anlegen in Volos, legen wir bereits um 06:00 los in Triceri. In einer fantastischen Morgenstimmung versuche ich den Morgenkaffee zu machen, bei variablen Schräglagen bis 30 Grad. Die aufsteigenden Rauchfahnen der Olivenhaine am Bergrücken des Piliomassiv in Volos zeigen in alle Himmelsrichtungen und erschweren somit unser Ziel segelnd zu erreichen.
Mit leichtem Brummen ist der Dieselmotor der gegenüberliegenden Fähre die Nacht durchgelaufen. Auch die griechischen Musiker im nahen Restaurant singen uns mit inbrünstigen Baladen bis weit in die Nacht hinein. Das Städtchen Skopelos mit hunderten Gässchen, Treppen uns vielen Kirchen ist sehr Schmuck und vom Tourismus noch nicht so überrannt. Wir beschliessen die Insel nordwärts zu umrunden und finden dazu die richtigen Windvwerhältnisse.
Erst am Morgen erblicke ich die schöne ruhige Bucht von Niés in welcher wir genächtigt haben. Nach der Z’mörgelete mit 4Minuten Eier, Kaffe uns Buterbrot mit Aprikosenconfuture, tuckern wir mit dem Flautenschieber aus dem Golf von Volos. Kurz vor Skiathos, dreht der Wind auf Nordost uns wir ziehen die Segel hoch. Still uns lautlos treibt und der Wind mit 6,5 Knoten gegen Osten, vorbei an den Südküsten Skiathos und Skopelos bis an unser heutiges Tagesziel.
Heute geht es für Heidi zurück in die Schweiz und ich kehre zurück nach Volos, um mit Peter noch einige Tage zu segeln. Mit dem Zug geht es durch schöne Landschaften Richtung Norden über die Bergausläufer nach Lamia. In Larisa muss ich fast 2 Stunden auf den Anschlusszug nach Volos warten. Eine kleine schienenbusartige Zugkombination knattert den Geleisen von Bahnhof zu Bahnhof. Die Strecke uns die Bahninfrastrucktur, weiss niemand wie lange es diese noch gibt. Mein Bike kann ich für 10...

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