
Gestern hatte ich die 1000km Grenze überschritten, also 1/4 meiner Wegstrecke ans Nordkap. Nach ausgiebigem Frühstück ist es Zeit für mich und auch für Berni und Heidi sich an die Arbeit zu Machen.
Die beiden Bauen in Eigenregie ein Haus, Berni als Zimmermann und Heidi fürs Elektronische. Erstaunlich, beide sind Akademiker und nicht gelernte Handwerker. Für mich geht’s wieder nordwärts. Nach 30
km taucht ein Schild auf mit Segelflugplatz, für was ich den Umweg natürlich in Kauf nehme. Beim Smaltalk im Club Haus Tarmstedt stellt sich heraus das dies der Heimatflugplatz von Berni ist. Leider
muss ich einen Uweg nach Buxtehude einschlagen, um in einem Mediamarkt ein Inductionsladegerät zu besorgen. Nach der Fahrt durch den starken Regen gestern, lässt sich mein iPhone nicht mehr über die
Ladebuchse laden. Ich folge der Este an schmucken Dörfern vorbei bis zur Elbe. Die erwartete Fähre fährt leider nicht, so dass ich um die grossflächige Airbuswerft herumfahren muss. Dabei starten
brandneue Maschinen zu ihren Käufern. Hinter der Werft gibt es dann doch noch eine Fähre die mich mit duzenden Bikern auf die Nordseite bringt, so dass ich nicht den Weg über Hamburg nehmen muss. Der
Elb Campingplatz ist komplett aus feinem Sand. Da mein Zelt noch ziemlich nass ist, wird es mit dem feinen Sand wie ein paniertes Schnitzel. Der Zeltplatz eignet sich vor allem für Familien mit
Kinder.
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